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Zurück in die Kindheit ... von Hans-Jürgen Becker

Kapitel VII

Nach 9 Stunden Konnefeld (Abb. 14) und der Gewissheit, dass wir nicht alles gesehen haben und manch anderen Konnefelder gern angetroffen hätten, fahren wir mit einem guten Gefühl zu unserem Hotel in  Rengshausen. Ihr fragt Euch bestimmt: warum gerade Rengshausen? Als wir vor einigen Tagen nach einer Übernachtungs­möglichkeit suchten, gab ich  im Internet den Suchbegriff ‚Hotels in Konnefeld‘ ein und bekam als erste Antwort das Hotel Sonneck in Rengs­hausen. Rengshausen hat nur doppelt so viele Einwohner wie Konne­feld, aber dafür 5 Hotels.

Als wir abends den Hotelier fragten, ob er schon einmal in Konnefeld war, sagt er: ja, einmal, aber eher aus Versehen, als er Gäste von der Bahnstation in Heinebach abholen musste. Nur einmal und aus Versehen? Aber das sind doch nur 14 km Entfernung. Und was, dann hat er auch noch die Um­gehungs­straße benutzt? Unglaublich.



   Abb. 14

Inzwischen sind 6 Wochen vergangen. Wir sind seit längerer Zeit wieder in Kalifornien. Der Sommer mit den Extremtemperaturen scheint sich dem Ende zu neigen. Die Luft wird klarer und von der Sierra Nevada, deren Berggipfel im Winter weiß sind, während in Fresno nie eine Schneeflocke zu Boden fällt, kommt ein kühler Wind herüber. Hoffentlich gibt es nach vier Monaten bald wieder einmal ein Regen­schauer.


Im Fernsehen laufen als Dia-Show unserer Fotos von Konnefeld, immer wieder von vorn. Konnefeld und Fresno, welch ein Kontrast. Das Wetter erlaubt uns nun auch wieder längere Spazier­gänge. Das würden wir auch gern in Konnefeld tun – durch die Felder wandern oder am Waldesrand ent­lang. Beim alten Sägewerk fanden wir einen Hinweis, dass es durch den Wald nur 4,5 km nach Wichte sind. Gibt es diesen Weg wirk­lich? Ist er so ausgeschildert, dass wir Groß­städter, ohne uns zu verirren problem­los dorthin und wieder zurückfinden? Ja, dann sollten wir das mal tun und diesmal nicht so lange warten.

Hans-Jürgen Becker,
Fresno/Kalifornien, 10. Okt. 2011



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