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   Baubeginn am 06. Oktober 2014


Tagestouren von Kanuten auf der Fulda sind in den letzten Jahren zu einem festen Bestandteil des sanften Tourismus und der naturbezogenen Erholung im mittleren Fuldatal geworden. So haben sich bspw. im Nachbarlandkreis Hersfeld-Rotenburg zentrale Anlaufpunkte, Haupt- und Nebeneinstiegsstellen für Kanufahrer herauskristallisiert.

Tagestouren von Bad Hersfeld nach Rotenburg sind sehr beliebt. Der Campingplatz in Rotenburg nimmt aus logistischer Sicht eine besondere Rolle ein, da hier die Kanuten auch übernachten und von dort ihre Touren starten können. So besteht die Möglichkeit einer weiteren Tagestour von Rotenburg nach Beiseförth (Landkreis Schwalm-Eder). Auf dieser Tour werden die Nebeneinstiegsstellen von Baumbach und Niederellenbach genutzt. Diese Landepunkte sind insbesondere für Halbtagstouren und nicht organisierte Kanuten von Bedeutung.

Der Ortsteil Konnefeld der Gemeinde Morschen (Landkreis Schwalm-Eder) möchte eine weitere Nebeneinstiegsstelle an der Konnefelder Fuldabrücke als Aus- und Einstiegsstation anbieten, da diese Stelle bereits „wild“ von den Kanuten genutzt wird. Der gegenwärtig in Bau befindliche, naturnah gestaltete Nebeneinstieg liegt in Fließrichtung links am Fuldaufer (zur Ortslage Konnefeld hin), kurz unterhalb der Einmündung des verrohrten Oberflächenwassereinlaufs in die Fulda.

Von Vorteil ist, dass ein befestigter Wirtschaftsweg an die Uferzone führt und eine an die Brücke unmittelbar angrenzende Freifläche als Ruheplatz gestaltet und damit aufgewertet werden kann. Gleichzeitig kann mit dem geplanten Kanuanleger der wilde Ausstieg an der alten Fuldaschleife (FFH-Gebiet) künftig abgewendet werden.

Der Kanuanleger soll auch ein weiterer Mosaikstein für die Entwicklung des Tourismus in der Gemeinde Morschen und insbesondere im Ortsteil Konnefeld sein. Seit mehreren Jahren besteht bereits ein Reiterhof in Konnefeld, der auch Übernachtungsmöglichkeiten anbietet.

Darüber hinaus ist im Rahmen der zur Zeit laufenden Dorferneuerung in Konnefeld ein kulturhistorischer Rundweg zum Thema Gipsabbau geplant, der am Kanuanleger einen Ausgangspunkt haben kann.





   Ende des 1. Arbeitstages





   Ende des 2. Arbeitstages



   3. Arbeitstag


Gestaltung des naturnahen Kanuanlegers

Der Bau des Kanuanlegers wird nach einer von dem Landschaftsplaner WACKER und anderen entwickelten naturnahen Konstruktion durchgeführt. Umgesetzt wird eine zweistufige Anlage, welche sich an der Mittel- und Niedrigwasserlinie orientiert. Die Länge des Anlegers beträgt 7 m, die jeweilige Stufenbreite 30 cm. Die gesamte Konstruktion besteht aus Holz (Lärche), die Unterkonstruktion aus Holzpfählen mit 10 cm Durchmesser und 1,20 m Länge.

Mit der 2-stufigen Ausführung des Kanuanlegers wird erreicht, dass der Ein- und Ausstieg bei unterschiedlichen Wasserschwankungen von über 60 cm zwischen Mittelwasser und Niedrigwasser jederzeit möglich ist.

Als weitere Baumaßnahme wurde das Fuldaufer im Bereich des Kanuanlegers leicht abgeflacht und zunächst mit einer dünnen Schotterdecke befestigt. Der Zugang zum Kanuanleger wird nach der Wiederbegrünung regelmäßig ausgemäht, um einen besseren Ein- und Ausstieg zu ermöglichen.



   Entwurf: Thomas Büttner, verändert nach WACKER

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